Singende Feldlerchen und blühender Ginster auf der Dreiborner Hochfläche

Bei bestem Wanderwetter trafen sich 16 Wander:innen zu einer Tour durch den Nationalpark Eifel.
Start war in Dreiborn. Von dort gingen wir durch renaturierte Gebiete bis zum Wüstebach.


Die ehemals auf diesen Flächen stehenden Fichtenmonokulturen wurden entfernt und die Bachläufe wieder durchgängig gemacht. Wir konnten auf unserem Weg sehen, wie die Entwicklung zu natürlichen Wäldern hier voranschreitet.
Der Besenginster - das „Eifelgold“ - stand in voller Blüte. An den wunderschön blühenden Sträuchern konnten wir uns das Prinzip der „Explosionsblüte“- und die Rolle der Hummel beim Auslösen der „Explosion“ - anschauen.
Aber auch Weißdorn, der erste Bärwurz, Ehrenpreis, Margeriten, verschiedene Kleearten und Spitzwegerich verwöhnten uns mit ihren Blüten.
Die wohlverdiente Mittagspause legten wir auf dem Schöpfungspfad mit schönem Blick auf blühende Weißdorn- und Ginsterbüsche ein.
Unser weiterer Weg führte uns dann auf einem Panoramaweg über die Dreiborner Hoch-fläche durch den „Lebensraum Offenland“. Dieser Abschnitt der Tour war - neben dem Panoramablick über die Bachtäler - geprägt durch den Gesang der Feldlerchen. Die Wiesen auf der Dreiborner Hochfläche werden an dieser Stelle u.a. für Bodenbrüter wie die Feld-lerche niedrig gehalten und nicht der natürlichen Verbuschung überlassen.
Nach 13 km und 5 Stunden waren wir zurück am Ausgangsort.

 

Petra Janetzko

 

Fotos: H.Baumsteiger, B.Klinkenberg. Zusammenst./Aufber.: K. Heidtmann