Der Tag der Wanderung bescherte uns das beste Wanderwetter - es war sonnig aber nicht zu heiß. Da aber weiterhin noch Beschränkungen wegen Covid-19 bezüglich der Gruppenstärke und auch gesundheitliche Vorbehalte wirkten, fanden sich dennoch 14 Mitwanderer zusammen.

 

Sobald nach dem Angang der Wanderung boten sich fantastische Ausblicke in die weite Landschaft, sogar bis zu den Windrädern im Roetgener Wald. Anfangs führte die Strecke durch ein Waldgebiet, dann über einen Hohlweg abwärts. Ab dem Wiesenland folgten wir Wirtschaftswegen und Gassen. Bald erreichten wir eine geeignete Stelle für eine kurze Rast. Ab hier bot sich auch ein Ausblick auf Hombourg und auf den markanten Hausberg „Schaesberg“, mit dem Kruzifix.

Im Fortgang erreichten wir bald einen alten Herrensitz, „Kasteel Vieljaaren“ mit Wassergraben, sehr schön restauriert und auch bewohnt (Privatbesitz).

Schon nahe bei dem Ort Homburg wanderten für eine Weile auf einem RAVEL-Weg, einer ehemaligen Bahnlinie. Hier streiften wir auch den ehemaligen Bahnhof von Hombourg, einem Areal auf dem noch zahlreiche ausgediente Schienenfahrzeuge umherstehen. Weiter der ehemaligen Bahntrasse folgend erreichten wir den nun von uns bereits halb umrundeten Ort Hombourg.

Dort begaben wir uns aufwärts auf den ca. 280 m hohen „Schaesberg“, durch frisch gemähtes freies Wiesengelände gehend, um dort oben mit beeindruckender Rundum-Fernsicht unsere Mittagsrast zu halten.

Anschließend durchquerten wir weiter den Ort, beachteten noch die hier tätige Brauerei „Grain d’orge“ (es werden u.a. die Starkbiere „Brice“ und „Joup“ gebraut).

Über die „rue Belven“ ging es wieder hinaus aus Hombourg, wir bogen nach rechts ab und es ging eine Weile stets aufwärts. Nach links schauend konnte der Blick noch über den riesigen Verschiebebahnhof Montzen gleiten.

Sobald wir auf der Höhe wieder die ebenen und schattigen Waldwege erreicht hatten, führten uns diese gemächlich zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Es wurden etwa 14,5 km wandernd zurückgelegt.

Bruno Klinkenberg, Wanderführer

 

Fotos: B.Klinkenberg.  Zusammenst./Aufber.: K. Heidtmann