Nur vier mutige Wanderfreund*innen ließen sich von den Wettervorhersagen nicht beeindrucken und trafen sich mit Wf. Helga Giesen zur Seniorenwanderung. Ihr Optimismus wurde belohnt - während der ca. zweistündigen Tour blieb es trocken, zeitweise ließ sich sogar die Sonne sehen.
Der Weg führte teils über bequeme Forstwege und teils über urige Pfädchen vom Birkenhof in Richtung Andreashütte, wo eine kleine Pause eingelegt wurde. Wie nötig die derzeitigen ausgiebigen Regenfälle sind, zeigte sich daran, dass alle Wege ziemlich trocken und gut zu begehen waren. Es gab nur wenige durch Forstarbeiten verursachte „Matschlöcher“, die ein bisschen Vorsicht erforderten.
Bei guter Sicht bot sich vom Panoramaweg oberhalb von Venwegen der immer wieder beeindruckende Rundblick bis hin zu den Halden des früheren Kohlereviers. Nächste Station war der „Bürgerwald“ der Stadt Stolberg. Hier können seit einigen Jahren Bürger im Rahmen eines Naturschutz- und Aufforstungsprojekts klimaresistente Bäume - meist Stieleichen - pflanzen zur Erinnerung an besondere Ereignisse wie Hochzeiten und Geburten oder zum Gedenken an verstorbene Angehörige.
Eigentlich war geplant, von der Andreashütte abwärts in Richtung Finsterau zu gehen, um dann entlang der Vicht über Mückenloch und Mulartshütte nach Venwegen zurückzukehren. In diesem Bereich soll ja demnächst ein Regenrückhaltebecken entstehen, so dass dieser Bereich dann nicht mehr genutzt werden kann. Leider musste die Wf. bei einer Vorwanderung feststellen, dass schon durch die vorbereitenden Arbeiten der früher idyllische Weg verschwunden ist und sich hier nur noch eine öde Fläche ausbreitet. Deshalb blieb man nun oberhalb dieser Strecke und kehrte auf Wegen kreuz und quer durch den Münsterwald zum Ausgangspunkt zurück. Unterwegs gab es noch einige nette Dinge zu entdecken wie kleine Kunstwerke, mit denen Kinder die Bäume geschmückt hatten oder einen „Krawattenmann“, den jemand aus einem Baumstumpf gefertigt hat.
WF Helga Giesen
Fotos: I.Steven
Zusammenst./Aufber.: I. Steven