Trotz der kalten Witterung hatten sich 5 Frauen und 4 Männer im Alter von 15 bis 79 Jahre am Markt in Roetgen eingefunden um gemeinsam das mittlere Rurtal unterhalb Monschau zu erkunden oder wiederzusehen. Mit 2 Autos ging es dann zur Bushaltestelle von Menzerath, wo die Wanderung begann.
Der Abstieg ins Rurtal war noch z.T. im Schatten aber in Monschau, das wir fast in seiner ganzen Länge und Schönheit durchlaufen sind, strahlte uns bereits die Sonne. Unterhalb der Mädchenrealschule St. Ursula ging es dann hoch, dem Eifelsteig entlang, vorbei an Teufels- und Engelsley wieder hoch auf das Plateau und dann weiter bis Heidgen (Abbildung 1).
In der Holzhütte an der Bushaltestelle, Schutz vor dem kalten SW Wind suchend und eine keine Stärkung zu sich nehmend, nutze der Wanderführer die Gelegenheit etwas über die geologische Geschichte zu erzählen, dass die Eifel mit zu den deutschen Mittelgebirgen zählt, die während der Hercznischen (auch Variszischen) Gebirgsbildung vor 400 bis 300 Millionen Jahren entstanden sind. Die Eifel ist seitdem völlig abgetragen worden. Die heutige Topographie (Landschaftform) ist dadurch entstanden, dass die Eifel wieder angehoben wurde und die Flüsse sich tief einschneiden konnten.

Abbildung 1: Topographische Karte der geplanten Wanderroute (in blau) im Rurtal unterhalb von Monschau
Nach der Pause blieben wir dann noch eine Zeitlang auf dem Plateau, weiterhin mit dem kalten Wind im Rücken und der Sonne auf unseren Schultern, bis es dann ins Kluckbachtal hinunterging, wo am Meilerplatz eine kurze Mittagspause angesetzt wurde. Hier begann dann die Abkürzung, die uns direkt runter zum Zusammenfluss von Kluckbach und Rur führte und dann direkt nach Menzerath, anstatt über den Eifelblick Perdsley (Abbildung 2) und die Schutzhütte Ruetstein oberhalb des Belgenbachtals (Abbildung 1).
Abbildung 2: Abkürzung von der Schutzhütte Meilerplatz vorbei am Zusammenfluss von Kluckbach und Rur und weiter über den Rurtalweg, Menzerather Weg zum Menzerheck zurück nach Menzerath
Wegen der Abkürzung verkürzte sich die Streck auf 11,5 km, mit 310 Höhenmetern. Dies ermöglichte es jedoch vor der Regenfront wieder zu Hause zu sein und dem Eisregen zu entkommen.
Anzahl Teilnehmer: 9
Wanderführer: Achim Albrecht
Fotos: M. Linnenbaum, A. Pier
Zusammenst./Aufber.: I. Steven