2025-10-12 Durch das Naherholungsgebiet Gressenicher Wald

Durch den Gressenicher Wald zur Wehebachtalsperre führte unsere herbstliche Wanderung an diesem grauen Oktober-Sonntag. Die ausgedehnten Laubwälder zeigten sich zwar in den schönsten Farben, aber es fehlte leider die Sonne, die diese Pracht zum Leuchten gebracht hätte.

Vier Wanderfreund*innen hatten sich bei etwas usseligem, aber trockenem Wetter mit Wf. Helga Giesen auf die ca. 15 km lange Runde gemacht. Gestartet wurde am Parkplatz „Buche 19“ an der Straße Lamersiefen zwischen Vicht und Schevenhütte. Die Tour führte über urige Pfädchen ebenso wie über bequeme Forstwege. Durch das NSG „Oberlauf des Omerbachs“ ging es zunächst entlang dieses kleinen Gewässers und vorbei an einem idyllischen Löschteich in weitem Bogen zurück zur Straße, die bei Süssendell überquert wurde. Die Hütte „Am Gottfriedskreuz“ bot sich für eine Bananenpause an. Das dort stehende Eisenkreuz erinnert an Gertrud Gottfried, die hier 1918 beim Brennholzholen zu Tode gekommen war. Ein Gedenkstein gleich daneben ist den Mausbacher Heimbachpilgern anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums 1983 gewidmet.
Nun hatte man schon den Einzugsbereich der Wehebachtalsperre erreicht, die 1983 in Betrieb genommen wurde. Sie dient sowohl der Trinkwasserversorgung als auch dem Hochwasserschutz. Die drei Hauptzuflüsse sind die Rote und Weiße Wehe sowie der Thönbach. Außerdem wird sie von zahlreichen kleineren Bächen gespeist, die fast alle den Namen „…siefen“ tragen. Wir wanderten u. a. entlang des Rothsiefen, den die Biber teilweise in eine Auenlandschaft verwandelt haben, und später durch das Tal des Hüttsiefen.
Die Wehebachtalsperre war schon Ziel einer Seniorenwanderung im Juni 2024, als der Wasserstand einen historischen Hochstand erreicht hatte. Davon ist man jetzt wieder weit entfernt, wie ein Vergleich der Fotos vom Wasserentnahmeturm damals und heute zeigt.
Nach einer weiteren kleinen Pause warfen wir am Ende der Staumauer noch einen Blick auf die im Gelände erkennbaren Reste eines Ringwalls einer keltischen Fliehburg aus der Eisenzeit, bevor wir auf der Strecke der Seniorenwanderung zurück zum Parkplatz wanderten. Dabei kamen wir auch wieder in den Bereich des ehemaligen Schevenhütter Steinbruchs. Wohl schon seit dem Mittelalter und bis zum Jahr 2008 wurde hier Schiefer abgebaut. Ausführlichere Infos zu diesem spannenden „Lost Place“ inmitten der Natur finden sich im Bericht vom 5.6.2024.
Danach wurde am Ortsrand von Schevenhütte die Wehe überquert und auf einem Höhenweg parallel zur Straße Lamerssiefen wurde der Parkplatz wieder erreicht. Für uns leider zu spät schien jetzt auch die Sonne.
WF Helga Giesen

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Fotos: H. Giesen, I. Steven

Zusammenst./Aufber.: I. Steven

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