Bei schönem Wanderwetter trafen sich sieben Wanderbegeisterte zu einer Runde durch die „Schweizer Berge“ im Nationalpark Eifel.
Die Gruppe startete im mitten im Nationalpark gelegenen Dorf Wolfgarten.
Der Sage nach spielt der Wolf dann auch bei der Namensgebung eine entscheidende Rolle: eine kluge Wölfin fand im warmen Backhaus des einzigen - mitten im Wald gelegenen - Hofes („metzen em Bösch“) Unterschlupf und Wärme für ihre Jungen.
Auf einem schmalen Pfad wanderten wir gemütlich bergab bis an die Urft. In diesem Gebiet wurden 2011 viele Fichten und Douglasien entfernt, und es war interessant zu sehen, wie sich hier inzwischen ein schöner Laubwald entwickelt.
Für die Bananenpause fand sich eine angenehm im Schatten liegende Bank an der Victor-Neels-Brücke mit Blick auf den Urftsee. Der niedrige Wasserstand des Stausees spiegelt das bislang sehr trockene Jahr wider. Auch die Mittagspause hielten wir an einer schönen Bankgruppe im Halbschatten, bevor es auf einem schmalen, schattigen Pfad im Bogen zurück zum Ausgangspunkt ging.
An den sonnigen Abschnitten der Tour kamen die Schmetterlingsfreunde immer wieder auf ihre Kosten: neben vielen Exemplaren der spanischen Flagge - dem Schmetterling des Jahres 2025 - haben wir auch eine stattliche Anzahl Kaisermäntel, Feuerfalter, Mauerfüchse, Waldbrettspiele, Schornsteinfeger, C-Falter, Weißlinge und Augenfalter entdecken können. Das Fotografieren war dann oftmals allerdings gar nicht so einfach, weil die Falter einfach nicht stillhalten wollten.
WF Petra Janetzko
Fotos: R. Berger, H. Giesen, P. Janetzko-Schmid
Zusammenst./Aufber.: I. Steven