Bei bedecktem Himmel aber ansonsten gutem Wanderwetter trafen sich 20 Wanderer auf dem Roetgener Parkplatz. Mit den Fahrzeugen ging es dann nach Aachen zum Wanderparkplatz Lütticher Straße/Karlshöher Hochweg.

Der Wanderweg führte dann ein kurzes Stück entlang der Lütticher Straße über den Karlshöher Talweg zunächst zum Von Halfern Park, einer Parkanlage im 19. Jahrhundert im Stil eines englischen Landschaftsgarten angelegt.
Entscheidend für die Gestaltung des Parks war das Wirken des Friedrich von Halfern nach den Plänen des Stadtgartendirektors Heinrich Grube. Beliebt ist der Park vor allem wegen seines großartigen Baumbestandes. Viele der zum Teil exotischen Bäume sind unter Schutz gestellt.
Nach Durchquerung des Parks ging es auf dem Hasselholzer Weg zum Gut Hasselholz. Die ältesten Gebäudeteile des Gutes gehen zurück auf die Zeit um 1830. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Gut Hasselholz Teil der Verteidigungslinie gegen die Amerikanische Armee, dann, nach Kriegsende, zeitweise Ausguck des Zolls bei der Bekämpfung des Schmuggels.
Weiter führte der Weg vorbei am Aachener Stadtteil Hanbruch zum Friedrichswald. Auf dem Friedrichweg wurde eine kurze Pause eingelegt. Es bot sich ein schöner Ausblick zum Vaalser Berg und auch zum Türmchen Beeck, einem der ursprünglich acht Wachttürme an der Grenze des sogenannten „Aachener Reichs“. Gut sichtbar war auch der 850 m lange Gemmenicher Tunnel, im Jahre 1872 durch die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft gebaut als Teil der Bahnstrecke Aachen-Bleyberg- Welkenraedt.
Die Wanderung führte weiter vorbei an Adamshäuschen und dann zurück über den Karlshöher Talweg und die Lütticher Straße zum Parkplatz.
Länge der Wegstrecke ca. 7,5 km.

Heribert Steinbach

 

Fotos: H.Baumsteiger, H.Steinbach.  Zusammenst./Aufber.: K. Heidtmann