Bei trübem, nieseligem Wetter trafen sich 21 Wanderer auf dem Roetgener Markt. Am Parkplatz Dreistegen, einer ehemaligen Tuchfabrik am Zusammenfluss von Perlenbach und Rur, startete die Wanderung. Etwas beschwerlich, da über Schnee und Eis, ging es zunächst im Naturschutzgebiet Gebirgsbach Rur talaufwärts - genau auf den Weg zu achten war angesagt.

Über zwei Brücken gelangten wir zum Kloster Reichenstein, wo wir nach einem kurzen Exkurs zur Geschichte unsere wohlverdiente Bananenpause machten. Nach Besichtigung der wie immer angenehm warmen Klosterkirche ging es mit Blick auf den Viadukt am Weiher vorbei, danach ein Stück den Ravelweg entlang, bevor es zu einem kurzen Abstieg kam.

Nach dem Stiften einiger weiterer Kerzen in der Norbertuskapelle ging es erneut an der Rur talaufwärts, jetzt auf gesplittetem, trockenem Boden. Kalterherberg nur gestreift, ging es zügig über die ehemalige Vennbahntrasse und die Rur nach Belgien. Weiter über den Schwarzbach, dann den teilweise schlammigen Geisberg hinauf. Nach Luftholen gemütlich durch die schmucke deutsche Exklave Ruitzhof (um zukünftigem Ärger vorzubeugen, hat man die Vennbahn-Gemarkung, aber nicht die damit plötzlich allseits von Belgien umgebenen Menschen ins Land geholt) und zurück in den Wald. Endlich die Richelsley mit dem Kreuz im Venn erblickend, wurde der Ruf nach sofortiger Mittagsrast laut. Den Fels umrundet, konnten alle mit Anblick auf die liebliche Madonna im Halbkreis sitzend ihre mitgebrachten Brote auspacken. Solchermaßen ausreichend gestärkt, ging es nach einem letzten geschichtlichen Exkurs dann erneut abwärts zum Parkplatz Reichensteiner Brücke.

Zum zweiten Male an diesem Tag über die Rurbrücke, an der Norbertuskapelle vorbei steil bergauf, um dann auf den nächsten Kilometern einer Forststrasse mit nochmaligem Blick auf das Kloster Reichenstein zu folgen. Nun kam sogar noch die Sonne heraus. Vor einer Wiese bogen wir ins schattige Hasselbachtal ab. Nach insgesamt 16 km mit ständig wechselnden Bodenverhältnissen, aber ohne Unfälle erreichten wir somit wieder den Parkplatz. Das gemütliche Beisammensein mit wahlweise Torte & Kaffee bzw. Fritten & Leffe (geringfügige Abweichungen waren dank der umfangreichen Speisekarte kein Problem) fand anschließend in der Molkerei in Höfen statt.

Wanderführer: Diana

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