Auf dem Schmugglerweg
Schönes Winterwetter hat 29 Wanderfreunde, darunter auch einige Gäste, dazu verlockt, sich mit Wf. Helga Giesen auf den Schmugglerpfad bei Schmidt zu begeben. Gestartet wurde an der Pfarrkirche in Schmidt, die den beziehungsreichen Spitznamen „St. Mokka“ trägt.
Dank der reichen Erlöse aus dem Kaffeeschmuggel konnte die in der „Battle of Schmidt“ im Winter 1944/45 bis auf die Grundmauern zerstörte Kirche schnell wieder aufgebaut und bereits 1950 eingeweiht werden. Der von der EV-Ortsgruppe Schmidt ausgeschilderte „Schmugglerweg“ hat allerdings nichts mit den historischen Routen der Schmuggler zu tun – sie deckten sich in Ternell, Fringshaus oder Reinartzhof mit belgischem Kaffee ein –, sondern der Name soll lediglich an dieses Kapitel der Schmidter Nachkriegsgeschichte erinnern.
Von Schmidt führte der Weg vorbei am Weiler Klaus zum Rursee (im Wesentlichen abwärts mit einigen kleinen Zwischensteigungen) und auf der Uferstraße weiter zum Jugendzeltplatz „Schilsbachtal“. Kurz danach konnte an einer Hütte Mittagsrast eingelegt werden, bevor es auf schmalem Pfad ziemlich heftig aufwärts wieder nach Klaus ging. Von hier aus wurde auf gemächlicheren Weg wieder Schmidt erreicht. Minustemperaturen und eine leichte Schneedecke hatten dem vorher auch hier wegen Holzarbeiten reichlich vorhandenen Matsch weitgehend den Graus gemacht, so dass das Gehen nicht so beschwerlich war. Die ab und an hervorkommende Sonne rundete den Tag angenehm ab. Zum Ausklang gab es im Café Heidbüchel Kaffee und Kuchen und auch ein kleines Marzipan-Glücksschwein wartete hier noch auf jeden Besucher.  
 
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